31.10.2018 / Medienmitteilung / Städtische Entwicklung /

CVP unterstützt „Eisball“ und „Zusammenschlussvertrag mit Maladers“ einstimmig

Die CVP Chur sieht 47 Jahre nach der überwältigenden Zustimmung der Churer Stimmbevölkerung zum Gesamtkonzept Sport- und Freizeitanlagen Obere Au die Zeit für gekommen, den vielen Worten und Millionen von Planungskosten endlich Taten folgen zu lassen. An der Generalversammlung im „Va Bene“ beschlossen die Mitglieder der Stadtpartei einstimmig die Ja-Parole für die Abstimmung vom 25. November. Dann stimmt das Churer Stimmvolk über einen Bruttokredit von 43,9 Mio. Franken für das Projekt „Eisball“ ab.
Vor der Parolenfassung hatten sich die Parteimitglieder umfassend über das Projekt informieren lassen. Stadtschreiber Markus Frauenfelder zeigte die Einbettung in den Masterplan Sport- und Eventanlagen und die Entstehungsgeschichte des Projekts auf, das als Siegerin aus einem Gesamtleistungswettbewerb hervorgegangen ist. Die Pro-Argumente vertrat GLP-Gemeinderat Jürg Kappeler, Präsident der Interessengemeinschaft Churer Sportvereine (ICS), die sich seit Jahren für eine Erneuerung der maroden Sportanlagen einsetzt. Eine kritische Würdigung, vor allem aus finanzpolitischer Sicht, nahm SVP-Gemeinderat Hanspeter Hunger vor. Aus demokratischer Sicht kritisierte er das Vorgehen, dass trotz Ablehnung der Gesak-Vorlage vor vier Jahren bereits erste Teile des Masterplans umgesetzt wurden und bezeichnete das als „Salamitaktik“. Dieser Argumentation widersprach GPK-Präsident Romano Cahannes. Der CVP-Gemeinderat verteidigte dieses Vorgehen, indem jedes Gremium gemäss den ihm zustehenden Finanzkompetenzen Entscheide fälle. Cahannes teilte auch Hungers Bedenken nicht, das Generationenprojekt belaste die Finanzen der Stadt zu stark. Die Parteimitglieder sahen das gleich und gaben auf die in den Raum gestellte Frage „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ eine klare Antwort und fassten einstimmig die Ja-Parole.
Zuvor war der Vorstand an der Generalversammlung der CVP Chur, mit Robert Spreiter an der Spitze, einstimmig für eine weitere Amtsperiode mit Applaus bestätigt worden.

Bereits anlässlich der Parteiversammlung vom 04.09.2018 unterstützte die CVP Chur einstimmig den Zusammenschlussvertrag zwischen der Stadt Chur und der Gemeinde Maladers. Stadtpräsident Urs Marti hatte die CVP Chur über den Zusammenschluss informiert und vor allem auf die Verantwortung der Stadt Chur hingewiesen im Bereich Gemeindefusionen eine Vorbildfunktion zu übernehmen und ein positives Zeichen gegenüber möglichen weiteren Interessenten zu senden.

Robert Spreiter
Präsident CVP Chur

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